Großtier FIT

Der Blutegel, ein Therapeut aus der Urzeit in der modernen Heilkunde.

Anwendung am Pferd, an Hund und Katze bei:
Blutohr
Diskopathie
Entzündungen
Leckekzeme
Narbenbildung
Spondylose
Tendinitis
Tendovaginitis
Abszesse
Zerrungen
Ekzeme
Ödeme
Gelenkgallen
Hufrehe
Mauke
Satteldruck
Arthrose
Myopathien
Hufrollenentzündung
Rheuma
Nervenentzündungen
Wundheilungsstörungen
Piephacken
Sommerekzem
Zahnfleischabszeß
Dekubitus

Der Blutegel therapiert unter Zuhilfenahme der Inhaltsstoffe seines Speichels (= Saliva) das erkrankte Wirtstier.

Die Saliva besteht aus:
Hirudin - Stoff mit stark gerinnungshemmender Wirkung an der Bißstelle.
Calin - Sorgt für ausgiebiges Nachbluten und anhaltende Reinigung der Wunde.
Hyaluronidase - Wirkt leicht antibiotisch und lässt die Wirkstoffe leichter ins Gewebe penetrieren.
Andere - Histaminähnliche Substanzen erweitern die Gefäße, Bdellin, Egline und Kollagenase wirken entzündungshemmend. Es gibt noch circa 20 weitere unbekannte Substanzen in dieser Salvia.

Ein sehr komplexes Geschehen macht den Blutegel so heilsam. Zusammengefasst sind es die Wirkungen der Saliva, der Biss seiner drei Kiefer mit je circa 80 Kalkzähnchen zwischen denen Substanz für Substanz in die gesetzte Wunde abgegeben wird. Der Blutegel ist somit ein mikrochirurgisches und mikropharmazeutisches Instrument mit einer geradezu exzellent aufeinander abgestimmten Wirksamkeit.


Bildergalerie zeigt die Therapie eines Pferdes mit Tendovaginitis und Fesselringbandsyndrom.